Archiv für Juni 2009
In der Pfalz haben sie seit langem “Grill” Tradition: Weinreben. Unter dem Motto “Einfach natürlich Grillen” entfacht Rebenglut nun einen alten Winzerbrauch neu. Die aromatische Brenngut-Alternative garantiert hohe Temperaturen und einen optimalen Garverlauf ohne Ruß und Staub und bietet damit beste Voraussetzungen für ein gesundes Grillvergnügen.
Rebenglut ist zu 100 Prozent natürlich, verbrennt sofort und sauber und bietet in nur wenigen Minuten eine aromatische Glut. Der Temperaturverlauf ist geradezu idealtypisch für das Grillen und eignet sich für alle Arten von Fleisch, Fisch und Gemüse.
Egal ob im Garten, am nahegelegenen Badesee, auf dem Balkon, mit Freunden oder mit der Familie; das Hobby-Brutzeln ist in. Rund 100 Millionen mal greifen die Deutschen zu Fleisch und Würstl und starten jedes Jahr von neuem die sommerliche Grillsaison.
Zwar sind echte Wettkämpfe beim Freizeitgrillen eher die Ausnahme, es sollte aber jeder bedenken, dass es auch bei diesem Volkssport einige Regeln gibt, an die man sich besser halten sollte.
Ob das Grillen an einer öffentlichen Grünanlage gestattet ist, wird grundsätzlich von Stadt oder Gemeinde entschieden. So genannte Einweg- oder Wegwerfgrills sind tatsächlich in den
Parkanlagen mancher Städte verboten, da sie die Grasfläche schädigen. Verstößt man gegen diese Regel, so wird ein ordentliches Ordnungsgeld fällig. Wie weit man solche Grills im eigenen Garten verwendet, kann jeder selbst entscheiden.
Jedoch gilt auch daheim nicht völlige “Grillfreiheit”. Kommt es zu einem Rechtsstreit mit dem Nachbar, wird individuell von Fall zu Fall entschieden, wie oft der Grill befeuert werden darf. Es sei denn, der Vermieter hat bereits im Voraus festgelegt, was erlaubt ist und was nicht.
Um tatsächliche Auseinandersetzungen zu vermeiden hilft es oft, sich gleich mit dem Nachbarn abzusprechen oder den Nachbarn mit seiner Familie zur Grillparty einzuladen. Damit aus ihrer nächsten Grillparty kein Nachbarschaftsstreit wird.
Zu nahezu jeder Sommerparty gehört ein Grill an dem Fleisch, Würstl und evtl. Gemüse zubereitet werden kann. Doch was ist wichtig beim Grillen, worauf sollte man besonders achten? Hier einige Tipps für ihre nächste Sommerparty.
Sehr wichtig und die Grundlage jedes Essens: Sauberes Arbeiten. Stets darauf achten, dass Sie das Grillgut stets mit einer sauberen Grillzange anfassen, damit die Würstchen nicht zur Bakterienbombe werden. Möglichst auch die Grillzange für rohes und gegrilltes Fleisch wechseln.
Achten sie auf eine gemäßigte Temperatur ihres Grills. Der Grill darf auf keinen Fall zu heiß sein, sonst verbrennt das Grillgut und stärkehaltiges Grillgut kann den gefährlichen, krebserregenden Stoff Acrylamid entwickeln. Die Temperatur ist optimal, wenn sich feine, weiß-graue Asche auf den Kohlen bildet.
Bei in Marinade eingelegtem Grillgut sollte die Marinade mit Küchenkrepp vorsichtig entfernt werden. Gewürz- und Kräuterreste verbrennen bei Hitze sehr schnell und können gesundheitsschädigend wirken.
Grillen heißt immer indirektes Grillen. Legen sie das Grillgut nie direkt über die Hitzequelle, z. B. die Kohlen. Stellen Sie in die Mitte des Grills eine Schale mit Wasser, links und rechts davon liegen die glühenden Kohlen. Auf den Rost darüber platzieren Sie das Grillgut. Das auslaufende Fett tropft so in die Schale, es entstehen keine Stichflammen und das Fleisch kann nicht anbrennen.
Tipp: Angebranntes Grillgut schmeckt nicht! Einfach vermeiden lässt sich dies durch eine Drosselung der Temperatur.

